Aventura Colombia I  (22 Tage) - Reiseverlauf:

 

Tag 1: Bogotá, Ankunft & Empfang

In Bogotá, Kolumbiens auf rund 2600 m Höhe gelegener Metropole, beginnt unsere Reise. Hier werde ich Sie als Ihre Reiseleitung in Empfang nehmen. In gemütlicher Runde werden wir erste Gelegenheit haben, uns und die anderen Teilnehmer unserer Reisegruppe kennen zu lernen.

Je nach Ankunftszeit besteht eventuell sogar die Möglichkeit, sich bereits einen ersten Eindruck von der Stadt zu machen.

 

Tag 2: Bogotá, Stadterkundung

Zum Auftakt unserer Reise besteht Gelegenheit, sich etwas genauer in Kolumbiens riesiger Hauptstadt umzuschauen. Erkunden Sie beispielsweise das historische Zentrum Bogotás mit der Plaza Bolívar, der Kathedrale und dem liebevoll restaurierten Altstadtviertel Candelaria, genießen Sie bei guter Sicht vom Aussichtspunkt Montserrate einen spektakulären Blick über die Stadt oder lassen Sie sich im Museo de Oro von sagenhaften Goldschätzen aus präkolumbianischer Zeit verzaubern.

Gegebenenfalls können wir auch einen Abstecher ins rund 50 km entfernte Zipaquirá unternehmen, um die dortige Catedral de Sal, eine in einem ehemaligen Salzstock angelegte Kathedrale, zu besichtigen.

Tag 3: Bogotá - Desierto de la Tatacoa

Von Bogotá aus starten wir unsere Rundreise am Morgen mit dem eigenen Minibus gen Süden. Die Fahrt führt uns von der Hochebene Bogotás hinunter ins zwischen Ost- und Zentralkordillere gelegene Tal des Rio Magdalena, eines der bedeutendsten Flüsse Kolumbiens. Nach mehrstündiger Fahrt erreichen wir schließlich „El Desierto de la Tatacoa“ in der Provinz Huila. Mit ihren nur etwa 330 km2 ist die Tatacoa-Wüste eine vergleichsweise kleine Wüste, die aber durch bizarre Sandformationen zu begeistern vermag. Ein unvergesslicher Eindruck werden das Farbenspiel der Landschaft im Sonnenuntergang sowie die (Zelt-) Übernachtung unter sternklarem Himmel sein.

 

Tag 4: Desierto de la Tatacoa - San Agustín

Früh morgens brechen wir nach San Agustín auf. Ziel ist der dortige Parque Arqueológico, die wohl bedeutendste archäologische Stätte Kolumbiens, wo Sie zwischen teils mächtigen Steinskulpturen eine Zeitreise in Kolumbiens Vergangenheit unternehmen können.

 

Tag 5: San Agustín - Popayan

Von San Agustín machen wir uns heute auf den Weg nach Popayán. Hierzu überqueren wir die Zentralkordillere, eine landschaftlich sicherlich sehr beeindruckende Fahrt, die uns schließlich in Kolumbiens „weiße Stadt“ führt.

Tag 8: Valle de Cocora, Wanderung

Den heutigen Tag können wir für eine besonders schöne Wanderung ins Valle de Cocora nutzen. Die Wanderung führt uns zunächst durch die üppig grüne Hochebene des Cocora Tals nahe Salento und später dann hinauf in die Höhen des Nebelwaldes an den Hängen der Cordillera Central, wo wir im Naturreservat Acaime in die schillernd bunte Welt von Kolibris und Schmetterlingen eintauchen.

Besonders malerisch ist die Landschaft des Valle, wenn sich die langen Silhouetten der Palma de Cera, dem Nationalbaum Kolumbiens, bizarr aus wabernden Nebelschwaden abzeichnen.

Tag 9: Armenia - Manizales

Von Armenia fahren wir heute über Pereira zu einer weiteren Stadt der Eje Cafetero. Das auf einem rund 2150 m hohem Bergmassiv gelegene Manizales ist Ausgangspunkt für unsere morgige Tour in den Nationalpark „Los Nevados“ und bietet einen interessanten Kontrast zu seinen beiden Nachbarstädten Armenia & Pereira.

 

Tag 10: Nevado del Ruiz, Nationalpark „Los Nevados“

Der Vulkan Nevado del Ruiz ist mit rund 5300 m einer der höchsten Andengipfel Kolumbiens. Im Jahre 1985 machte er durch einen spektakulären Ausbruch Schlagzeilen, bei dem eine gigantische Schlammlawine das Dorf Armero am Fuße des Osthangs verschüttete.

Heute ist der Berg vergleichsweise ruhig, wenngleich immer noch aktiv.

Unsere Tour führt uns mit dem Auto durch eine imposante Landschaft aus Geröll & Lava hinauf bis auf rund 4700 m. Dabei passieren wir auch die einzigartige Hochlandzone des Páramo mit seiner typischen Flora aus Frailejones. Je nach Kondition kann dann noch bis auf eine Höhe von 5100 m zu Fuß aufgestiegen werden.

Tag 11: Manizales - Medellín

Wir verlassen die Kaffeeanbauregion und fahren die Cordillera Central entlang weiter nördlich nach Medellín, mit rund 2,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kolumbiens.

Ihren Beinamen „Stadt des ewigen Frühlings“ verdankt sie ihrem das ganze Jahr über gleichmäßig temperierten Klima, welches in etwa unserem mitteleuropäischen Frühling entspricht.

Die Stadt liegt auf etwa 1540 m Höhe, eingezwängt im engen Aburrá-Tal, welches der ständig wachsenden Stadt mittlerweile kaum noch Platz zur Ausdehnung lässt. Und so kriechen die beständig wachsenden Barrios immer mehr die Medellín umgebenden Berghänge hinauf...

Medellín ist auch die Heimat des Malers & Künstlers Fernando Botero, der vor allem durch seine üppigen Skulpturen weltweit berühmt geworden ist. Eine vielfältige Auswahl seiner Werke finden wir im Parque de las Esculturas im Zentrum der Stadt.

Tag 13: Medellín - Barichara

Durch das ausgedehnte Tal des Rio Magdalena geht es nun von West nach Ost in die Provinz Santander, wo wir schließlich das kleine Dörfchen Barichara erreichen.

 

Tag 14: Barichara, Cañón del Chicamocha

Die Zeit scheint stehen geblieben in Barichara. Die gemütliche Atmosphäre des Ortes mit schmucken, weiß getünchten Häuschen im Kolonialstil und steingepflasterten Straßen lädt zum Bummeln durch die kleinen Gässchen oder Verweilen auf der Plaza Central ein. Schnell kommt man dabei mit den freundlichen Einwohnern in Kontakt.

Im Umland von Barichara wartet der Cañón del Chicamocha mit einem atemberaubenden Panorama auf.

Tag 15: Barichara - Santa Marta

Von Barichara fahren wir heute in einer Tagesreise bis an die Karibikküste nach Santa Marta.

 

Tag 16: Santa Marta, Taganga

Santa Marta, 1525 von Rodrigo de Bastidos gegründet, war der erste spanische Verwaltungssitz der Spanier auf dem amerikanischen Festland; von hier aus starteten sie einst ihre Expeditionen zur Erforschung des Inlands.

Die Stadt besticht durch eine einzigartige geografische Lage, liegt sie doch einerseits direkt am Gestade der Karibik und andererseits am Fuße der Sierra Nevada de Santa Marta, dem höchsten Küstengebirge der Welt.

In der beschaulichen Atmosphäre des benachbarten Fischerdorfs Taganga werden wir unser Quartier beziehen.

Tag 6: Popayan - Armenia

Eine Tagesreise führt uns von Popayan durch das grüne Valle de Cauca nach Armenia, mitten ins Herz von Kolumbiens Kaffeeanbauregion.

 

Tag 7: Auf den Spuren des Kaffee…

Die „Eje Cafetero“, Anbauregion des weltberühmten „Café de Colombia”, bietet ideale Möglichkeiten auf den Spuren dieses bedeutenden Kulturguts zu wandeln.

Wahlweise können wir im Parque del Café und/oder auf einer typischen Kaffeefinca im Umland von Armenia viel über Geschichte, Anbau und Weiterverarbeitung von Kaffee sowie das Leben der einheimischen Kaffeebauern erfahren.

 

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Tag 12: Medellín, Santa Fe de Antioquia, Guatapé, El Peñol

Die Gegend um Medellín herum ist bekannt für seine malerischen Dörfchen, deren farbenfrohe Häuser in traditioneller Bauweise vielfältige Fotomotive bieten. Während einer Tagestour können wir heute mit Santa Fe de Antioquia und Guatapé zwei besonders schöne Beispiele kennen lernen.

Ein weiteres Highlight der Region stellt der Monolith von El Peñol dar, der gut zweihundert Meter hoch mitten aus einer Seenlandschaft emporragt und von seiner Form her ein wenig an den Zuckerhut von Rio erinnert.

 

Alternativprogramm: Besuch in den Barrios von Medellín.